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Willkommen zur 57. Ausgabe des Ubuntu Weekly Newsletter, für die Woche vom 9 September bis 15 September 2007. In dieser Ausgabe geht es um Dells aufgepäppeltes Ubuntu 7.04 ISO; Andrea Veris bevorstehende Zeit als MOTU; Ubuntu Finnlands Aufgabe Ubuntu an finnische Abgeordnete zu liefern; und wie immer: viel viel mehr!

UWN Übersetzungen

In dieser Ausgabe

  • Dell Remastered Ubuntu 7.04 ISO
  • Andrea Veri ist jetzt MOTU
  • Ubuntu an finnische Parlamentsabgeordnete ausgeliefert
  • In den Nachrichten und in der Blogosphäre
  • Treffen und Veranstaltungen
  • Aktualisierungen und Sicherheit für 6.06, 6.10, und 7.04
  • Übersetzungsstatistiken
  • Bugstatistiken

Allgemeine Community-Nachrichten

Dell Remastered Ubuntu 7.04 ISO

Das Linuxteam von Dell hat eine aufgepäppelte Kopie der Ubuntu 7.04 Live CD erstellt. Sie enthält grundlegenden Systemhardwaresupport und viele der unten aufgeführten Updates. Die CD wird Dir helfen, das System zu installieren und mit den nötigen Treibern zum Laufen zu bringen. Sie wurde speziell entwickelt, um Fehler bei den Modellen 'Inspiron E1505N, 'Inspiron 1420N', und 'Inspiron 530N' zu beheben. http://linux.dell.com/wiki/index.php/Ubuntu_7.04

Andrea Veri ist jetzt MOTU

Andrea Veri ist jetzt Mitglied des MOTU-Teams. Neben dem Paketieren von Anwendungen wie CTorrent, ein BitTorrent-Client, der in C und Cog geschrieben ist oder einem mächtigen GNOME-Einstellungsmanager, arbeitet Andrea an der italienischen Übersetzung und macht bei Edubuntu mit, indem sie bei der Website, beim Testen und der Dokumentation hilft. https://wiki.ubuntu.com/Bluekuja https://launchpad.net/~bluekuja

LoCo-Nachrichten

Ubuntu an finnische Parlamentsabgeordnete ausgeliefert

Ubuntu Finnland hat Anfang September Ubuntu-CDs und Informationen über Ubuntu, Linux und freier (wie in 'Freiheit') Software an jeden Parlamentsabgeordneten von Finnland geschickt. Der Zweck dieser Kampagne ist es, die Abgeordneten auf freie Software und ihre Möglichkeiten in Schulen und in der Verwaltung aufmerksam zu machen. Lese mehr in dieser Pressemitteilung

In den Nachrichten

  • Marsch der Pinguine: Linux tritt als Alternative zu Windows auf - Das Kaufen des Heim-PCs beinhaltet schon etwas mehr, als nur die Hardware zu wählen. Käufer müssen auch wählen welches Betriebssystem sie auf dem neuen Gerät verwenden wollen. Und für die meisten Leute hieß das für eine Lange Zeit sich zwischen Microsoft Windows für den PC und dem OS X, das System für den Apple Macintosh, zu entscheiden. Jetzt kommt Linux dazu, das Betriebssystem, welches von dem finnischen Studenten Linus Torvalds einst hobbymäßig entwickelt wurde. "Linux ist in den letzten paar Jahren einen weiten Weg gegangen; besonders die Distribution 'Ubuntu'. Es hat alles, was ein gewöhnlicher Benutzer brauchen könnte", sagt Chris Schenk von der Universität in Colorado. Die meisten Leute wollen Multimedia mit ihren PC nutzen, was ein bisschen schwierig einzustellen ist; und es gibt Probleme, Linux mit WLAN zu nutzen, merkt Schenk an. Computer, die mit Linux ausgeliefert werden, haben diese Probleme nicht, weil sie werksseitig installiert und konfiguriert werden und somit der schwierigste Schritt der Linuxnutzung für den Benutzer weg fällt. Mit einigen weiteren Firmen bieten Dell und System 76 Ubuntu als vorinstalliertes und vollständig eingerichtetes Betriebssystem an. Dell bietet drei Modelle mit Ubuntu 7.04 an - zwei Desktop PCs und ein Laptop. Dell plant, später in diesem Jahr noch weitere Angebote zu veröffentlichen. http://dailycamera.com/news/2007/sep/10/cover-story-linux-toeing-the-march-of-the/

  • Interview mit Mark Shuttleworth für den Software Freedom Day 2007 - Mark Shuttleworth, Kosmonaut und Schöpfer der Ubuntu Linux Distribution beantwortet Fragen über Open Source Software; das in den Weltraum fliegen; seine Entscheidung, mit Ubuntu anzufangen; was Ubuntu heißt; und den Fortschritt von Ubuntu und freier, quell offener Software. Bitte klicke auf den Link um das Video-Interview mit Mark Shuttleworht zu sehen. http://www.archive.org/details/Mark_Shuttleworth_SFDD

  • Öffnet Lenovo die Tür für Ubuntu ThinkPads? - Levono hat nun endlich begonnen, SUSE Linux Enterprise Desktop auf ihren ThinkPads der T-Serie T für ihre Firmenkunden auszuliefern. Jetzt, so scheint es, zieht es das Unternehmen in Erwägung, ein anderes Linux - möglicherweise Ubuntu - für die Liebhaber auszuliefern. Matt Kohut, weltweiter Wettbewerbs-Analys von Lenovo schreibt: "Ich muss Ubuntu mal probieren. Einer unserer Wettbewerber, Dell, hat das schon gemacht und scheint für sie sehr gut zu klappen." Kohut folgerte eine Umfrage zu starten, um zu sehen, welches Desktop Linux die ThinkPad Käufer von Lenovo im Angebot haben wollen. Die Umfrage, die am 7. September 2007 begann hatte nach etwa 48 Stunden mit 13.402 Votes bereits ein ziemlich eindeutiges Ergebnis. Die Meisten (7.196) waren für Ubuntu. Weit hinter Ubuntu mit 1.443 Stimmen lag Debian. Auf dem dritten Platz liegt, nach dem Vorschlag eines Lesers "Irgendein Linux, was es ablehnt, nur binäre Treiber anzubieten, so dass alle anderen auch davon profitieren, weil es eine offene Hardware benötigt". Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage ist Ubuntu klar der Vorreiter, den die Käufer von Lenovo sehen wollen. Es ist auf jeden Fall schon ein "Spitzenwurf", dass Lenovo einen Linux-Laptop herausbringen will; es ist jedoch unwahrscheinlich, dass die Firma wegen so eines Angebots Aufregung erregen wird, es sei denn, sie haben sich die Sache vorher gut überlegt. http://www.desktoplinux.com/news/NS7908457804.html

  • Das Beste an Open Source Plattformen und Software für den Mittelstand - Als Open Source Client-Betriebssystem mögen wir Ubuntu; auch wenn wir es schon fast hassen, das zu sagen. Manchmal wirkt es so, als wäre Ubuntu der iPod unter den Linux-Distributionen. Es ist glitzernd, simpel und man kann einfach damit arbeiten. Ebenso hat es Legionen an fanatischen Supportern; aber auch etliche Kritiker. Es ist zweifellos eine großartige Distri für diejenigen, die mal in Linux einsteigen wollen und für die, die sich an den optischen Effekten erfreuen. Für die anderen ist es vermutlich zu einfach und zu sehr wie ein Microsoft Betriebssystem - Aber das sind dann meistens die Leute, die Gentoo benutzen und stolz drauf sind. Der riesige Aufwand der betrieben wurde um Ubuntu in den Mainstream zu bringen ist beeindruckend und wird mit jedem Release besser. ... Wenn wir nur die Fans mal dazu bringen könnten, nicht ganz so laut zu jubeln.... http://www.infoworld.com/article/07/09/10/37FE-boss-platforms_1.html

  • Gutsy Gibbon schwingt herbei - Zum nächsten Ubuntu-Releasse (7.10, Gutsy Gibbon) ist es nur noch einen Monat hin. Der Build vom 4. September zeigt eine Anzahl der Verbesserungen gegenüber 7.04, das Feisty Fawn hieß. Der Gibbon hat, im Gegensatz zur Vorgängerversion, keine Probleme mit DHCP. Beim Booten nach der Installation nimmt es eine IP-Adresse ohne Probleme an. Auch, wenn man auf eine statische IP umschaltet - vorausgesetzt man verwendet das grafische Tool - werden die Änderungen direkt übernommen. Man braucht noch nicht mal auf die Kommandozeile zurückgreifen (Anm. des Übersetzers: Wo bleibt denn da der Spaß?). Es gibt keine Änderung im Installationsprozess; aber der war ohnehin schon sehr 'stromlinienförmig' und effizient. Jede kommerzielle Linux-Distribution - und ich zähle Ubuntu da mit, weil es von einer Firma namens Canonical produziert wird - muss einen Spagat zwischen den Leuten der Freien Software und den Hintermännern der Open Source Community machen. Um die Balance zu halten bietet Ubuntu Proprietäre Treiber von NVIDIA für die Grafikkarten an. Diese müssen aber nach der Installation, wenn das System läuft, installiert werden. Sie sind nicht Teil der Standardinstallation. 3D-Effekte wurden versprochen; Mark Shuttleworth, der Chef von Canonical, sagte, dass Compiz Fusion mit allen Paketen, die bis zur Deadline noch im Beta Stadium waren, integriert werden würde. Gibbon beinhaltet auch ein Desktop-Such-Werkzeug welches laut Shuttleworth dazu gedacht sein soll, schnellen Zugriff auf alle Dateien zu geben, ohne Ordner durchsuchen zu müssen. Eine Desktopleiste, mit der man im "Quicksilver-Style" über kurze Kommandos Zugang zu Webseiten, Web-Dienste, die lokale Suche und mehr haben wird, ist ebenfalls präsent. http://www.itwire.com/content/view/14400/1090/

  • Ubuntu dehnt sich in die virtuellen Anwendungen aus - Canonical hat eine spezielle Version der Ubuntu-Server-Distribution herausgegeben die extra darauf ausgelegt ist, als virtuelle Anwendung zu laufen. Ubuntu GgBS (Grade genug Betriebssystem - von JeOS: Just enough Operating System) wurde aller Treiber und Extras entledigt, die normal bei der Standard-Server-Distri dabei sind. In einem virtuellen System braucht man keine Hardwaretreiber und die Extras sind für gewöhnlich beim Hauptbetriebssystem des Servers dabei. Wenn eine Anwendung eine spezielle Komponente benötigt kann Ubuntu diese schnell aus den Ubuntu Server Paketquellen installieren, teilte der Chef von Canonical, Mark Shuttleworth, vunet.com mit. Der Ubuntu GgBS (ausgesprochen 'GIBS' - Von JeOS, Juice; also Saft) Kernel wurde optimiert um auf VMware zu laufen. Andere Virtualisierungstechnologien werden, je nach Kundenwünschen, hinzugefügt. http://www.vnunet.com/vnunet/news/2198483/ubuntu-expands-virtual

  • Das freie System Linux ist jetzt einfacher zu nutzen, aber nicht für jeden (von Walt Mossberg) - Diese Kolumne ist für nicht-technische Mainstream-Nutzer der digitalen Technologie geschrieben. Diese Leute sind nicht zwingender maßen Anfänger und sie haben keine Angst vor Computern. Sie sind ebenso nicht blöde. Sie wollen einfach nur, dass ihre digitalen Produkte wie versprochen funktionieren; mit so wenig Verwaltungsaufwand und Ärger, wie möglich. Deshalb bin ich davon abgekommen, Linux, das freie Betriebssystem, welches der Schatz von vielen Technikern und IT-Managern und Herausforderer vom dominanten Microsoft Windows und von Apples wieder auflebenden Macintosh OS X ist, zu empfehlen. Linux, was auf der gleichen Hardware wie Windows läuft, hat schon immer mehr technisches Verständnis und und Denkkapazität benötigt, als der durchschnittliche Benutzer herzugeben vermag. Jedoch habe ich kürzlich einen stetigen Strom von E-Mails erhalten in denen ich dazu gedrängt wurde, mir mal eine Variante von Linux anzusehen, die sich Ubuntu nennt und, so erfuhr ich aus den Mails, endlich so gründlich aufpoliert ist, dass auch der Normal-Verbraucher-Nutzer damit klar kommt. Mein Interesse stieg noch an, als Dell anfing ein paar Computermodelle mit vorinstalliertem Ubuntu anstelle von Windows zu verkaufen. Ich begann einen dieser Dell Ubuntu Computer, den Inspiron 1420N Laptop, zu testen. Ich bewertete strikt nach der Vorgabe, wie ein durchschnittlicher Benutzer, also jemand, der keinen Text in die Eingabeaufforderung schreiben will, das Internet nach Treibern und Software abgrasen oder völlig neue User Interfaces erlernen will, bewerten würde. Ich habe mich dabei auf Ubuntu und die Software, die standardmäßig installiert ist, konzentriert. Nicht auf die Hardware, was einem ziemlich typischen Dell Laptop entspricht. Mein Fazit: Trotz der relativ gekonnten Ubuntu-Variante ist Linux für die weite Allgemeinheit der Computernutzer immer noch zu scharf an den Kanten. Obwohl Ubuntu sehr nach Windows oder Mac OS X aussieht, ist es mit kleinen Komplikationen und Schwierigkeiten belagert, die die meisten Leute, die keine Lust haben ihre Computer zu Warten oder aufzupäppeln, schnell frustrieren. Bevor nun aber jeder leidenschaftliche Linuxanwender mich wegen diesen Schlussfolgerungen angreift, lasst mich noch hinzufügen, dass sogar die Leute, die Ubuntu entwickeln und vertreiben mit mir einer Meinung sind. Mark Shuttleworth, der in Südafrika geborene Gründer des Ubuntu-Projektes, erzählte mir diese Woche, dass es "vernünftig wäre, zu sagen, dass es für den großen Markt noch nicht bereit sei". Und die Webseite von Dell bringt zum Ausdruck, dass die Ubuntu PCs für "fortgeschrittene und technisch versierte Benutzer" gedacht sind. http://ptech.allthingsd.com/20070913/linuxs-free-system-is-now-easier-to-use-but-not-for-everyone/

  • Ubuntu kommt und klopft an die Türe des Orakels - Canonical hat bekanntgegeben, dass ihr Ubuntu Server verstärkte Unterstützung von Software- und Systemherstellern braucht. "Die Feuerprobe für Ubuntu Server ist 'Oracle'", hat der Vorstandsvorsitzende Mark Shuttleworth vunet.com in einem Interview bei der VMworld Konfernz 2007 in San Francisco erklärt. Ubuntu ist für die Desktop-Distribution wohlbekannt, wie sie Dell verkauft. Aber die Gruppe sieht wachsendes Interesse an der Server-Ausgabe, die 2005 entstand. Zertifikation für Anwendungen von Drittanbietern, wie die 'Oracle Datenbank' wird für das weiteren Wachstum des Canonical-Support-Dienst als kritisch eingestuft. Ubuntu Server ist gerade dabei in Bereichen wie Hochleistungs-Computing die Leiter hochzuklettern. Aber das letzte fehlende Stück ist die Unterstützung der Hardwarehersteller. http://www.vnunet.com/vnunet/news/2198580/ubuntu-comes-knocking-oracle

In der Blogosphäre

  • Ubuntus Hype ist irreführend - Ich leite ein Computer-Institut und ich habe Anfänger, mittlere und fortgeschrittene Nutzer. Kürzlich habe ich verschiedene Distributionen ausprobiert. Eine neue Distri zu probieren basiert immer auf Testberichten, die ich im Internet lese. Die meisten Berichte gehen auf Stabilität und Performance ein, aber keiner, den ich fand, war für den normalen Benutzer gedacht, der neu in der Linuxwelt ist. Dieses mal dachte ich mir 'machmas halt auf dem praktischen Weg' und habe verschiedene Distributionen an meine Leute im Institut gegeben und ihre Meinung abgewartet. Daher habe ich Ubuntu, PCLOS 2007, Dreamlinux und Mandriva One hergenommen. Die größte Irreführung habe ich von Ubuntu erhalten. Die sagen dass es "ein Ersatz für Windows" sei, "Windowsnutzer würden sich wie Zuhause fühlen". Ich weiß nicht, warum die so einen Wirbel machen, wenn er ganz und gar nicht wahr ist. Es ist schlechtes Marketing und auch nicht ethisch. Ich stimme zu, dass Ubuntu die größte Gemeinschaft hat und dass sie ein stabiles Betriebssystem haben; aber zurück zur Realität: Ich teste Distributionen vom Gesichtspunkt eines normales Nutzers. Anwender, die Linux mögen und sich von Windows abwenden wollen. Soll also bedeuten, dass es genauso leicht zu benutzen sein soll, wie Windows. Ich habe jeder Distribution einen Tag gegeben und jeden gebeten, die tägliche Arbeit zu verrichten. Ubuntu 7.04: Nunja, was soll ich darüber sagen? Es wird so ein Wirbel drum gemacht, dass es für Nutzer ist, die von Windows wechseln wollen. Ich gab es also für einen Tag meinen Nutzern. Einer sagte mir folgendes: "Wenn das dass beste ist, was Linux zu bieten hat, wird es Windows nie überholen, weil es bei weitem nicht so benutzerfreundlich ist wie PCLOS und Dremlinux ist". Alle zehn Tester meldeten, dass es langsamer als Windows auf den gleichen Rechnern lief. Es unterstützt standardmäßig keine proprietären Programme und für viele Dinge musst du das Linux-Kommando kennen. Es wird erwartet, dass man zurück auf die Kommandozeile geht und dort einige Einstellungen vornimmt. Die Erfahrungen der Nutzer waren nicht gut. Sie sagten, es sei nicht so benutzerfreundlich als Windows, wäre langsamer und verhalte sich keineswegs wie Windows. Es ist kein Ersatz für Windows, sagten sie. "Es könnte ein stabiles Betriebssystem sein, aber ich werde nie zu Ubuntu wechseln - selbst wenn es die einzige Distribution in der Linuxwelt wäre". Sie sagten auch, dass sie "Mandriva One vorziehen, weil es wenigstens schneller sei und vom User nicht erwartet wird, in die Kommandozeile zu wechseln". So der Gesamtüberblick über Ubuntu war der schlimmste vom "Blickwinkel des neuen Nutzers" und PCLOS gewinnt in dieser Sparte. Meine Nutzer sagten, dass ihrer Meinung nach um Ubuntu zu viel Wirbel gemacht wird und dass für den normalen User keineswegs geeignet ist. Es ist für die, die sich unter Linux sehr gut auskennen und High-End-Systeme mit mindestens einem Gig RAM verwenden. http://mag.mypclinuxos.com/html/Issues/200709/page02.html

Anm. des Übersetzers: Also, ich fahre hier mit einem etwa 3,5 Jahre altem Mittleres-Ende-PC mit 512 MB RAM und kann von alledem nichts feststellen. Was verstehen die denn unter 'Alltägliche Arbeiten'? HD Video-Bearbeitung in Verbindung mit 'nem File-Server? Und: Wer kommt schon am ersten Tag komplett mit Windows zurecht? Also meine Kunden und Bekannten (die teilweise schon etliche Jahre Windows verwenden) nicht. *schulterzuckend*

  • Ubuntu auf dem Weg zum Platzen - Ich boote meine Ubuntu Laptop und logge mich ein. Kurz nach dem Login geht die I/O-Schlacht los. Ich öffne das Terminal und 'top' stellt den Bösewicht bloß: 'trackerd'. Ich setze mich in Bewegung, ihn zu killen. Dies ist eine altbekannte Sequenz für mich; etwas, was ich jeden Tag mache, weil... nunja, solange ich mich zurückerinnern kann, ich es eben so mache. Ein paar Wochen mindestens. Heute zögere ich. Ich war ungeduldig, unnachgiebig und abweisend zu Tracker - die Anwendung zu 'trackerd' - weil sie meinen PC unbenutzbar macht. Für gewöhnlich 'kille' ich sie, damit ich meine tägliche Onlineroutine aufnehmen kann. Aber für heute entscheide ich mich zu warten und Tracker durchlaufen zu lassen. Das bedeutet, dass ich nicht im Web Surfen kann. Nunja, vielleicht könnte ich, aber ich kann Opera nicht verwenden, und der ist der Browser meiner Wahl. Während 'trackerd' Indizes in meinem /home/ Ordner erstellt, hängt Opera für bis zu 10 Sekunden am Stück. Dies ist eigentlich weder Trackers noch Operas Schuld, sondern eine Konsequenz von ungünstigen Linux Kernel Updates, die so zu einer unglücklichen Zeit für Ubuntu stattfinden, weil das Ubuntu-Team einen davon für Gutsy Gibbon gewählt haben und sich nun engstirniger Weise nicht an einen neuen, verbesserten Kernel rantrauen. Ich fühle, dass meine derzeitige Frustration sich über den Globus auf User ausbreiten wird, die nicht das nötige Wissen haben, damit umzugehen. Es muss gesagt werden, dass ich die Entwickler-Version von Gutsy Gibbon verwende. Also sollte ich auch einige Probleme erwarten; es ist aber nicht das Problem für mich, um das ich mir Sorgen mache. Ich benutze Linux nun schon seit Jahren. Ich kann etwas richten, wenn es wirklich sein muss, kann ich mein System ausmerzen und mein Problem lösen. Es sind die, die den Wechsel von Windows durchmachen, um die ich besorgt bin. Die hören, wie stabil und wundervoll Linux doch ist - aber dann zu booten und auf etwas zu stoßen, was die Festplatte vom ersten Tag an angreift - Das ist kein guter Eindruck. http://thefreedesktop.blogspot.com/2007/09/ubuntu-on-road-to-bloat.html

Treffen und Veranstaltungen

Montag, 17 September 2007

IRC Vorstand Treffen

  • Start: 12:00 UTC
  • Ende: 13:00 UTC
  • Location: IRC channel #ubuntu-meeting
  • Agenda: No agenda set as of this publication

Dienstag, 18 September 2007

Kernel Team Treffen

New York Loco Team Treffen

Mittwoch, 19 September 2007

Edubuntu Treffen

Xubuntu Entwickler Treffen

Donnerstag, 20 September 2007

  • Start: 12:00 UTC
  • Ende: 13:00 UTC
  • Ort: IRC channel #ubuntu-meeting
  • Agenda: No agenda set as of this publication

Freitag, 21 September 2007

MOTU Team Meeting

Aktualisierungen und Sicherheit für 6.06, 6.10, und 7.04

Sicherheitsaktualisierungen

Ubuntu 6.06 LTS Updates

Ubuntu 6.10 Updates

Ubuntu 7.04 Updates

Bugstatistiken

  • Offen (32451) +216 # in der letzten Woche
  • Kritisch (21) +2 # in der letzten Woche
  • Nicht bestätigt (15880) +162 # in der letzten Woche
  • Nicht zugeordnet (24565) +230 # in der letzten Woche
  • Alle jemals berichteten Bugs (119965) +1219 # in der letzten Woche

Wie immer braucht das Bug Team mehr Hilfe. Wenn du mitmachen möchtest findest du hier alle Informationen: https://wiki.ubuntu.com/BugSquad

Übersetzungsstatistiken

  1. Spanisch (21803) +1390 # in der letzten Woche
  2. Französisch (41133) +842 # in der letzten Woche
  3. Englisch-UK (54400) +2636 # in der letzten Woche
  4. Schwedisch (54378) -703 # in der letzten Woche
  5. Deutsch (64172) +126 # in der letzten Woche

Wichtigstes Vorhaben ist weiterhin in Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" zu übersetzen. Weitere Informationen: https://translations.launchpad.net/ubuntu/gutsy/

Archive und RSS-Feeds

Ältere Ubuntu Weekly Newsletter Ausgaben können immer unter: https://wiki.ubuntu.com/UbuntuWeeklyNewsletter gefunden werden.

Der Ubuntu Weekly Newsletter kann als RSS abonniert werden: http://fridge.ubuntu.com/uwn/feed

Weitere Ubuntu Nachrichten

Wie immer können Nachrichten und Meldungen unter

http://www.ubuntu.com/news

und

http://fridge.ubuntu.com/

gefunden werden

Abschluss

Danke, dass du den Ubuntu Weekly Newsletter gelesen hast.

Bis nächste Woche!

Mitwirkende

Der Ubuntu Weekly Newsletter wurde euch präsentiert von:

  • Martin Albisetti
  • John Crawford
  • Nick Ali
  • Und vielen Anderen

Übersetzung:

  • Daniel Rentzsch
  • Philipp Kammerer

RSS

Du kannst das UWN Feed auf: http://fridge.ubuntu.com/uwn/feed abonnieren.

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