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Diese Veröffentlichungshinweise für Ubuntu 11.04 (Natty Narwhal) bieten einen Überblick über die freigegebene Version und dokumentieren bekannte Fehler von Ubuntu 11.04 und seinen Varianten.

Überblick über die freigegebene Version

Für PC-Benutzer bietet Ubuntu 11.04 die Unterstützung von Laptops, Arbeitsplatzrechnern und Netbooks mit einem vereinheitlichten Erscheinungsbild, basierend auf der neuen Benutzeroberfläche »Unity«. Diese Version löst die »Ubuntu Netbook Edition« für alle PC-Netbooks ab.

Für Entwickler werden – für ausgewählte ARM-Plattformen von Texas Instruments (TI) – Referenzabbilder bereitgestellt, insbesondere die Entwicklersysteme »PandaBoard« und »BeagleBoard«.

Ubuntu Server 11.04 macht es einfacher, Server bereitzustellen und reduziert dabei den Energieverbrauch. Ubuntu Server 11.04 für UEC und EC2 enthält einen neuen Kernel sowie verbesserte Initialisierungs- und Konfigurationsoptionen.

Auch die Ableger von Ubuntu 11.04 – Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu, Mythbuntu und Ubuntu Studio – haben zahlreiche Aktualisierungen erhalten.

Änderungen in Ubuntu

Neue Funktionen

Die Standard-Arbeitsplatzsitzung in Ubuntu ist jetzt Unity. Der Unity-Starter hat viele neue Funktionen, darunter das Neuanordnen von Starter-Symbolen per Ziehen und Ablegen, vollständige Unterstützung von Tastaturnavigation, Aktivieren des Starters mittels Tastenkombinationen, Kontextmenüs per Rechtsklick für den schnelleren Zugriff auf bestimmte Anwendungsfunktionen (sog. »Quick-Lists«) sowie das Wechseln zwischen laufenden Anwendungen.

Die »Ubuntu One«-Einstellungen ermöglichen jetzt selektives Abgleichen und das Starter-Symbol zeigt jetzt den Status des Abgleichs an. Darüber hinaus wurde die Geschwindigkeit beim Abgleichen erhöht.

Das Ubuntu Software-Center ermöglicht Nutzern ab sofort, die Nützlichkeit von installierten Anwendungen einzuschätzen und die Anwendungen zu bewerten, mithilfe der Integration von Gwibber Bewertungen über Soziale Netzwerke zu teilen, außerdem wurde die Benutzerfreundlichkeit in weiteren Bereichen verbessert.

GNOME-Programme benutzen jetzt eine neue Bildlaufleiste, die weniger Platz auf dem Bildschirm einnimmt.

Aktualisierte Anwendungen

Ubuntu 11.04 wird mit dem aktuellsten Firefox 4.0 als Standard-Webbrowser ausgeliefert.

LibreOffice 3.3.2 hat OpenOffice.org als Zusammenstellung von Büroanwendungen, die in 11.04 als Standard ausgeliefert wird, ersetzt.

Banshee 2.0 hat Rhythmbox als Standard-Medienwiedergabe abgelöst und wurde jetzt in das Ton-Menü integriert.

Verbesserte grundlegende Infrastruktur

Der Kernel in 11.04 basiert auf dem stabilen Kernel 2.6.38.2 aus dem Mainline-Zweig. Einige der herausragenden Leistungsmerkmale sind Upstream-Akzeptanz von AppArmor, Unterstützung von Intel IPS (»Intelligent Power Sharing«), Entfernung des »Big Kernel Locks«, Verbesserungen bei den Dateisystemen Btrfs, Ext4 und XFS sowie selbstverständlich auch die üblichen Treiberaktualisierungen und die Unterstützung neuer Hardware.

X.Org 1.10.1 und Mesa 7.10.2 sind die neuen Versionen, die in 11.04 enthalten sind. Der X-Server beinhaltet einen Prototyp der Multitouch-Eingabeerweiterung (XInput 2.1). Das Qt-Toolkit enthält ebenfalls experimentelle Unterstützung für Multitouch.

Die GNU-Hilfsanwendungen wurden auf neue Versionen aktualisiert, die nun auf gcc 4.5 für i386-, amd64-, ARM omap3/omap4- und PowerPC-Architekturen basieren.

Alle Pakete aus der Software-Paketquelle »main« wurden jetzt mit Python 2.7 erstellt und sind mit dieser Version installierbar.

Die Paketverwaltung dpkg 1.16.0-pre hält uns durch abgestufte Änderungen hin zur anstehenden Debian-Version von dpkg 1.16.0 auf dem aktuellen Stand.

Upstart wurde auf die Version 0.9.7-1 aktualisiert und enthält eine Menge Neuerungen: Es berücksichtigt nun Chroot-Umgebungen (»chroot-aware«), es existiert nun die Unterstützung für grundlegende Visualisierungen von Aufträgen/Ereignissen, es gibt zwei neue initctl-Befehle (show-config, check-config), eine Socket-Brücke wird jetzt bereitgestellt, die neueste D-Bus-Version ermöglicht nun, D-Bus-Dienste via Upstart zu aktivieren, eine manuelle Konfiguration von Aufträgen sowie das Überschreiben von Dateien sind jetzt ebenfalls möglich. Weitere Details dazu finden Sie unter Upstart Technical overview.

Ubuntu auf ARM

Netbook-Abbilder

Die vorinstallierten Ubuntu Netbook-Abbilder für ARM werden von Hause aus mit der brandneuen Benutzeroberfläche »Unity-2D« ausgeliefert, welche die verbesserte Benutzerfreundlichkeit und das Erscheinungsbild der Unity-Benutzeroberfläche auch für Low-End-Hardware (2D-Grafikkarten bzw. -chips) zur Verfügung stellt.

*Neue* Headless-Abbilder

Es ist jetzt ein Ubuntu Headless-Abbild für omap3- und omap4-Hardware verfügbar, als Reaktion auf die schon lange bestehenden Forderungen der Gemeinschaft. Dieses Abbild ist fertig eingerichtet, um über die serielle Schnittstelle zu laufen und darüber konfiguriert zu werden. Außerdem verfügt es über eine minimale Installation per Befehlszeile.

Eine ausführliche Liste der Leistungsmerkmale und bekannten Probleme von ARM-Abbildern finden Sie hier.

Ubuntu Server

Neue Funktionen

Es werden cobbler und mcollective mitgeliefert, welche das Bereitstellen von Servern vereinfachen.

PowerNap 2.0 verwendet eine neue Energiesparmethode und kann jetzt Benutzeraktivitäten (Konsole, Maus, Tastatur), Systemaktivitäten (Last, Prozessoren, Prozess-E/A) sowie Netzwerkaktivitäten (Wake-On-LAN, UDP- und TCP-Ports) überwachen.

Der Standard-dhcpd-Server wurde von dhcp3 auf isc-dhcp (Version 4) aktualisiert.

Eukalyptus ist jetzt die neueste stabile Version (2.0.2) mit Sicherheits- und Effizienzverbesserungen.

OpenStack (nova) in der Software-Paketquelle »Universe« ist eine Technologie-Vorschau mit einem aktuellen Snapshot der Version 2011.2 (Cactus).

Cloud-Abbilder

Ubuntu Server ist für UEC and EC2 verfügbar.

Das Programm cloud-init wurde auf Version 0.60 aktualisiert. Diese Version unterstützt u.A. Größenänderungen am Root-Dateisystem beim erstem Starten, bietet minimale Unterstützung für OVF-(ISO)-Transport und ermöglicht das Festlegen des Rechnernamens beim ersten Starten. Zu cloud-config und cloud-init wurde auch Rightscale-Unterstützung hinzugefügt.

Cloud-Abbilder können jetzt als LXC-Gast ausgeführt werden.

Einige der paketierten und enthaltenen unterstützenden Technologien sind Cassandra 0.7.0, ZeroMQ, Membase und XtraBackup.

Die Abbilder wurden hinsichtlich Lauffähigkeit mit der »OpenStack (nova)«-Cloud geprüft.

Kubuntu

Kubuntu 11.04 präsentiert sich mit der neuesten KDE-Software, einschließlich der KDE-Plattform und Plasma 4.6.2.

Kubuntu bietet jetzt ein funktionierendes Samba-Dateifreigabe-Modul, das es ermöglicht, Freigaben über die Eigenschaften-Dialoge von Ordnern hinzuzufügen und zu bearbeiten.

Mit der neuen Sprachunterstützung können Sie Systemsprachen direkt aus den Systemeinstellungen hinzufügen, löschen und verwalten.

Eine aktualisierte Version von system-config-printer-kde sorgt für einige Fehlerbereinigungen in Kubuntus Druckerverwaltung.

Bitte lesen Sie die Veröffentlichungshinweise für Kubuntu, um weitere Informationen zu erhalten.

Xubuntu

Der Xubuntu-Hintergrund wurde für diese Veröffentlichung aktualisiert, um sich besser in das neue Graybird-Erscheinungsbild einzufügen.

Die Diaschau während der Installation wurde für Natty Narwhal aktualisiert und präsentiert Xubuntu nun wirklich von seiner besten Seite.

Das Symbol-Erscheinungsbild »Elementary Xubuntu« wurde aktualisiert.

Xubuntu benutzt die Standard-Schrift »Droid«, da diese schlank und gut lesbar ist.

Das kürzlich erschienene Xfce 4.8 ist enthalten. Die Menüs von Xfce 4.8 sind jetzt mit jedem Menü-Editor zu bearbeiten, welcher konform zu freedesktop.org-Standards ist. Der vorgeschlagene Editor ist alacarte.

Edubuntu

Sie können Edubuntu 11.04 direkt mit Ihrem Webbrowser testen, wenn Sie http://www.edubuntu.org/weblive aufrufen. (Dort ist auch das reguläre Ubuntu 11.04 verfügbar)

WebLive ist außerdem direkt in das Ubuntu Software-Center integriert und ermöglicht das Testen der beliebtesten Anwendungen, ohne diese auf dem Rechner installieren zu müssen. Klicken Sie dazu einfach auf den Knopf »Anwendung testen«.

Das Installationsprogramm hat nun einen zusätzlichen Schritt bekommen, der Benutzern die detaillierte Auswahl derjenigen Anwendungen ermöglicht, die auf dem endgültigen System installiert sein sollen.

Edubuntu wird jetzt mit Arkose ausgeliefert. Arkose bietet Sandboxing (eine Testumgebung) für heruntergeladene Anwendungen an.

Zu den neuen Software-Paketen in Edubuntu zählen u.A. Pencil, Geogebra, Calibre, LibreCAD, Freemind und Stellarium.

Die Verbesserungen beim Erscheinungsbild beinhalten einen neuen Hintergrund und ein LDM-Thema, wenn LTSP aus dem Edubuntu-Installationsprogramm heraus installiert wird. Das Starten im Textmodus zeigt jetzt den Schriftzug »Edubuntu« anstatt »Ubuntu«. Unsere andauernden Menü-Verbesserungen beinhalten neue Symbole an den Stellen, wo sie vorher fehlten und eine besser vereinheitlichte Groß- und Kleinschreibung der Menü-Einträge.

Edubuntu 11.04 wird mit der klassischen GNOME-Arbeitsumgebung ausgeliefert, jedoch steht auch Unity als Option im Installationsprogramm zur Verfügung.

Bitte lesen Sie die Veröffentlichungshinweise zu Edubuntu, um weitere Informationen zu erhalten.

Ubuntu Studio

Die Aufgabenauswahl während der Installation wurde aktualisiert. Die Audio-Aufgaben wurden in zwei Kategorien aufgeteilt: Erstellung und Aufnahme.

Im Moment wird Ubuntu Studio mit dem Kernel »…-generic« ausgeliefert. Wir arbeiten mit dem Ubuntu-Kernel-Team zusammen, um einen Kernel mit niedriger Latenz, »…-lowlatency«, in die Archive zu bekommen. Im PPA von Allesio Boganis steht ein vorübergehender Kernel mit niedriger Latenz zur Verfügung.

Die Netzwerkverwaltung network-manager hat gnome-network-admin abgelöst.

Die in Ubuntu Studio mitgelieferten Pakete sind jetzt mehr darauf ausgelegt, bestimmte zielgerichtete Aufgaben und die daraus entstehenden Arbeitsabläufe zu unterstützen.

In Ubuntu Studio wird im Moment kein Unity verwendet. Bei der Anmeldung ist die klassische GNOME-Arbeitsumgebung Standard (also Gnome2).

Mythbuntu

Die Erweiterung Mythbuntu-bare (Sicherung und Wiederherstellung der Datenbank und Konfigurationsdateien) für das Mythbuntu-Control-Center ist jetzt in der Lage, Datensicherungen täglich, wöchentlich oder monatlich durchzuführen.

Android- und iOS-Geräte können nun als Fernbedienungen benutzt werden.

In den Builds ist jetzt MythTV 0.24 integriert.

Installation

Überblick

Es ist jetzt wesentlich einfacher, den Rechner für Ubuntu vorzubereiten. Es gibt eine größere Auswahl an Partitionierungsoptionen. Jede dieser Optionen wird detailliert beschrieben, um Ihnen ein besseres Verständnis der stattfindenden Aktionen bei der von Ihnen ausgewählten Option zu vermitteln.

Sie können jetzt ein bestehendes Ubuntu mit dem Installationsprogramm der Desktop-CD erneut installieren oder dieses aktualisieren, sofern der Rechner mit dem Internet verbunden ist.

Freigegebene Version herunterladen

11.04-Abbilder können von einer Quelle in Ihrer Nähe heruntergeladen werden:

Darüber hinaus können diese über die folgenden Verweise gefunden werden:

Systemanforderungen

Für Ubuntu Desktop 11.04 wird mindestens 384 MB Arbeitsspeicher benötigt. Bitte beachten Sie, dass evtl. ein Teil des Arbeitsspeichers von Ihrer Grafikkarte benutzt werden könnte und damit nicht zur Verfügung steht. Wenn Ihr Rechner nur über den minimal erforderlichen Speicher verfügt, wird der Installationsvorgang länger dauern, als es normalerweise der Fall wäre, jedoch wird er erfolgreich abgeschlossen werden und das System danach angemessen funktionieren.

Für Ubuntu Server 11.04 wird mindestens 128 MB Arbeitsspeicher benötigt.

Bei Systemen mit weniger Speicher könnte unter Umständen »Ubuntu installieren« im Startmenü ausgewählt werden, um anstelle der ganzen Arbeitsumgebung nur das Installationsprogramm auszuführen. Möglicherweise könnte bei solchen Systemen auch die alternative Installations-CD verwendet werden.

Systemaktualisierung durchführen

Von Ubuntu 10.10

Um auf einem Arbeitsplatzrechner mit Ubuntu 10.10 eine Systemaktualisierung durchzuführen, drücken Sie Alt+F2, geben Sie update-manager ein und drücken Sie die Eingabetaste. Es wird die Aktualisierungsverwaltung geöffnet und im oberen Bereich die Nachricht »Neue Ubuntu-Version »11.04« ist verfügbar« angezeigt werden. Klicken Sie rechts daneben auf den Knopf »Aktualisieren« und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Um auf einem Server-System mit Ubuntu 10.10 eine Systemaktualisierung durchzuführen, installieren Sie das Paket update-manager-core, sofern dies noch nicht geschehen ist. Führen Sie danach den Befehl sudo do-release-upgrade und folgen Sie Anweisungen auf dem Bildschirm. Beachten Sie, dass die Systemaktualisierung der Server-Version jetzt stabiler geworden ist und deswegen GNU Screen benutzt. Darüber hinaus wird es sich im Falle unerwarteter Probleme, z.B. bei Verbindungsproblemen, automatisch neu verbinden.

Die gleichen Anweisungen gelten auch für alle anderen Ubuntu-Varianten (z.B. Kubuntu, Xubuntu usw.)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite:

Von anderen Ubuntu-Versionen

Benutzer anderer Ubuntu-Versionen müssen erst eine Systemaktualisierung auf 10.10 durchführen, bevor dann auf 11.04 aktualisiert werden kann.

Weitere Informationen bezüglich der Systemaktualisierung auf 10.10 entnehmen Sie bitte der Webseite:

Bekannte Probleme

Während dem Starten, der Installation und nach der Installation

  • Es gibt ein Problem bei der Erstellung eines startfähigen USB-Abbilds mit Ubuntu 10.04.2 oder älteren Versionen von einem Ubuntu 10.10- oder Ubuntu 11.04-System aus. Es ist möglich, von USB aus zu starten, jedoch muss dazu help eingegeben und die Eingabetaste gedrückt werden. (645818)

  • Die Auslagerungspartition scheint während einigen Installation unbenutzbar zu werden (UUID nicht festgelegt). Das Problem wird derzeit untersucht. (709363)

  • Die Funktion return_to_partitioning wird zwar normal ausgeführt und liefert die übliche Rückgabe, jedoch scheint das Aufräumen nach partman-commit und der Initialisierung von partman nicht richtig zu funktionieren. (740903)

  • Bei der Eingabe des Passworts an der Eingabeaufforderung von cryptsetup während dem Starten führt jedes eingegebene Zeichen dazu, dass die Eingabeaufforderung erneut ausgegeben wird. (566818)

  • Während der Auswahl der Tastenbelegung in Ubiquity ist es nicht möglich, die richtige Auswahl zu erhalten. (656777)

  • Wenn »Weiter ausprobieren« anstelle von »Jetzt neu starten« gewählt wird, gibt es keine Möglichkeit in der grafischen Benutzeroberfläche den Neustart auszuführen. (657086)

  • Einige kosmetische Anpassungen erfordern noch das Säubern der Diaschau während der Installation (529201, 628159) und einige Übersetzungen fehlen noch (644736, 758739).

  • Obwohl es nicht in allen Fällen reproduzierbar ist, sind einige Systeme, bei denen das Root-Dateisystem auf einer iSCSI-Festplatte installiert wurde, nicht startfähig. (728088)

  • Gelegentlich startet das System nicht neu, nachdem die Installation abgeschlossen und auf den Knopf »Jetzt neu starten« geklickt wurde. (712654)

  • Bitte verwenden Sie kein LVM, wenn Sie die amd64+mac-Version installieren. Vermeiden Sie derzeit auch noch mehrere gleichzeitige Linux-Instanzen. (745960)

  • Die Art und Weise, wie bestimmte Tastatureinstellungen vorgenommen werden (Preseeding), die in vorherigen Ubuntu-Versionen noch funktioniert hat, funktioniert so nicht mehr. Anstelle von console-setup/layoutcode, console-setup/variantcode, console-setup/modelcode und console-setup/optionscode müssen Sie nun diese entsprechenden Einstellungen festlegen: keyboard-configuration/layoutcode, keyboard-configuration/variantcode, keyboard-configuration/modelcode und keyboard-configuration/optionscode. (747854)

  • Die Auswahl von »Verschlüsselte Laufwerke einrichten« im alternativen bzw. Server-Installationsprogramm führt zu neuen und deswegen leer initialisierten Laufwerken, wodurch jegliche verschlüsselte Daten, die evtl. zuvor darauf existierten, gelöscht werden. Derzeit besteht keine Möglichkeit, ein bereits existierendes verschlüsseltes Laufwerk während der Installation wiederzuverwenden, obwohl wir dies als einen Fehler betrachten, der in zukünftigen Versionen behoben sein wird. (420080)

  • Einige Anwender, die Rechner über das Netzwerk mittels PXE starten und die LOCALBOOT-Funktion in Syslinux verwenden, um den Vorgang an eine lokale Festplatte zu übergeben, haben festgestellt, dass kein Argument zur Verfügung steht, die einen erfolgreichen Start von der lokalen Festplatte durchzuführen. Syslinux stellt ein COM32-Abbild chain.c32 zur Verfügung, dass die Einzelheiten der PXE-BIOS-Umsetzung nicht so zuverlässig behandelt. (625383)

  • Selbst wenn während der Installation keine Internetverbindung besteht, bietet das Installationsprogramm der Desktop-CD Ankreuzfelder zur Installation Drittanbieter-Software und Aktualisierungen an. Diese Optionen werden ohne Internetverbindung jedoch nicht richtig funktionieren. (651932)

  • Während dem Partionierungsschritt im Installationsprogramm der Desktop-CD ist im Eingabefeld für das manuelle Festlegen eines Einhängepunkts keine Tastatureingabe möglich. Die Auswahlliste funktioniert jedoch, sodass verschiedene Standard-Einhängepunkte ausgewählt werden können. Auch das Einfügen aus der Zwischenablage in das Eingabefeld funktioniert. Dieses Problem wurde zu spät festgestellt, als dass es für die Veröffentlichung von 11.04 rechtzeitig hätte korrigiert werden können. In der Zwischenzeit können Sie z.B. die Partitionen später manuell einhängen, die Einhängepunkte mittels Kopieren und Einfügen angeben oder die alternative Installations-CD verwenden. (769043)

Dateisystem Btrfs

Bei dieser freigegebenen Version wird das Dateisystem Btrfs noch als experimentell betrachtet. Es kann zwar grundsätzlich installiert und verwendet werden, ist jedoch noch mit einer Reihe an Problemen verbunden. Sie sollten es nur dann verwenden, wenn Sie die Probleme in Kauf nehmen und uns dabei helfen möchten, diese zu beseitigen.

  • Auszug aus den Hinweisen im Btrfs-Wiki: »Beachten Sie, dass für Btrfs noch kein fsck-Werkzeug zur Verfügung steht, das Dateisystemfehler reparieren könnte. Zwar verhält sich Btrfs auf einer stabilen Maschine auch stabil, es kann jedoch vorkommen, dass wenn der Rechner abstürzt oder die Stromversorgung von Festplatten ausfällt, welche Flush-Aufforderungen nicht korrekt handhaben, ein Dateisystem unwiderruflich beschädigt wird. Dieses Problem wird behoben, sobald das fsck-Werkzeug fertiggestellt wurde.«

  • Der Versuch, über eine bestehende Partition mit Btrfs-Dateisystem mithilfe des Installationsprogramms der Live-CD drüber zu installieren, führt zu einem Absturz. (759503)

  • GRUB ist nicht in der Lage, bestehende Installationen in einem Btrfs-Dateisystem zu erkennen, welches sich auf einem verschlüsselten Laufwerk befindet, und wird somit die richtigen Kernel-Parameter nicht festlegen können. (757631)

  • Andere Ubuntu-Installationen in einem Btrfs-Dateisystem werden nicht erkannt oder dem Startmenü hinzugefügt werden. (764893)

  • Wenn Btrfs für /boot verwendet wird, muss der Abstand zwischen dem Anfang der Festplatte und der ersten Partition größer als die üblichen 63 Sektoren sein. Ein guter und zeitgemäßer Standard-Abstand ist 1 MiB. (774217)

Systemaktualisierung von Ubuntu 10.10

  • In einigen Fällen (insbesondere dann, wenn Kernel-Parameter verwendet werden, die vom Standard abweichen), wird bei der Systemaktualisierung von Ubuntu 10.10 dazu aufgefordert, Konflikte in der Konfigurationsdatei /etc/default/grub zu beheben, selbst wenn die Datei gar nicht manuell bearbeitet wurde. Normalerweise genügt es, ein Drei-Wege-Zusammenfügen durchzuführen, wenn diese Aufforderung erscheint, dennoch sollten Sie danach den Inhalt der Datei /etc/default/grub überprüfen, um sicherzustellen, dass ihr Zustand noch einwandfrei ist. (759545)

  • In dem Fall, dass Sie einen PAE-Kernel manuell installiert haben (z.B. um auf >4 GB Arbeitsspeicher zuzugreifen) und Sie auch die proprietären NVIDIA-Treiber installiert haben, müssen Sie nach dem Abschluss der Systemaktualisierung, jedoch noch bevor der Rechner neu gestartet wird, das Paket linux-headers-generic-pae manuell installieren. Wenn dies versäumt wird, befindet sich das System in einem nicht-startfähigen Zustand und wird sich deshalb beim Starten aufhängen. Sollten Sie vergessen haben, dieses Paket vor dem Neustarten zu installieren, wählen Sie die Option »Recovery« im Startmenü, um die Möglichkeit zu erhalten, das Paket mithilfe des Befehls apt-get install linux-headers-generic-pae zu installieren. (772226)

Grafik und Darstellung

  • Der Grafiktreiber »…-nouveau« erhielt eine ABI-Änderung, jedoch dabei keine höhere Versionsnummer. Entsprechend der Vorgabe von Debian vergeben wir die Konnotation/Version »libdrm-nouveau1a«. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass dies beim Aktualisieren oder Zurückstufen des Treibers über PPAs, welche die libdrm-Pakete enthalten, Schwierigkeiten verursachen könnte.
  • Damit der NVIDIA-Grafiktreiber mit Grafikkarten funktioniert, die den Chip NVIDIA 8600 GTS enthalten, muss für diesen die Option »NoPowerConnectorCheck« festgelegt werden. (522588)

  • Während der Installation kann der Video-Fehler »[drm:radeon_ttm_backend_bind] *ERROR* failed to bind 1772 pages« auftreten. (557261 und 656486)

  • Einige Systeme, bei denen das Zusammenspiel zwischen Unity, dem GL-Treiber und dem Kernel nicht gut funktioniert, könnten hängen bleiben. (740126)

  • Auf einigen Systemen, auf denen Unity verwendet wird, könnten Darstellungsprobleme auftreten, nachdem die Auflösung geändert oder ein externer Bildschirm angeschlossen wurde. (753971)

  • Unter bestimmten Umständen könnten auf Systemen, die NVIDIA-GPUs nutzen, fokussierte oder maximierte Fenster leer erscheinen. (763680)

  • Bestimmte Anwendungen, wie Chromium, XChat oder Opera könnten Artefakte bei der Darstellung aufweisen. (753369)

Arbeitsumgebung

  • Nautilus öffnet sich immer wieder, wenn die »Ubuntu One«-Erweiterung installiert ist. (674876)

  • Beim Starten einer Live-Sitzung auf einem System, das keine 3D-Unterstützung bietet, wird das GNOME-Panel nicht angezeigt. Als vorübergehende Abhilfe können Sie Alt+F2 drücken und den Befehl gnome-panel --replace ausführen. Bei bereits installierten Systemen sollten Sie die Sitzung »Ubuntu Classic (Keine Effekte)« im Anmeldebildschirm wählen. (711378)

  • Beim Wechseln zwischen geöffneten Fenstern spricht Orca nicht den Titel des fokussierten Fensters aus.(724093)

  • Wenn die Sitzung »Ubuntu Classic« verwendet wird, schlägt das Laden von Applets durch gnome-panel manchmal fehl. (716714)

  • Bei ARM-Abbildern stürzt die Unity-2D-Version bei verschiedenen Gelegenheiten ab. (739386)

  • Es könnte sein, dass Unity sich nicht richtig verhält, wenn sich in der Datei ~/.drirc DRI-Einstellungen befinden. (745996)

  • Unity unterstützt die Funktion focus-follows-mouse/sloppy-focus/point-to-click noch nicht vollständig. Beim Aktivieren dieser Funktion könnte ein unvorhersehbares Verhalten auftreten. (674138)

  • Die Suchfunktion in Unity unterstützt keine Eingabe per IBus (66377) und keine Tottasten (746761); es werden auch keine Suchergebnisse mit CJK-Locales unterstützt (745243) – die Behebung dieser Einschränkungen wird mit einer zukünftigen Aktualisierung geschehen (3.8.14) und diese als SRUs vorgeschlagen werden.

  • LibreOffice besitzt keine Knöpfe zum Minimieren/Maximieren/Schließen (728927) – ein SRU wird dieses Problem in Kürze lösen.

  • Lenses von Drittanbietern könnten beim Starten evtl. nicht korrekt mitgestartet werden (758839) - während die Lösung des Problems als SRU vorgeschlagen wird, ist die vorübergehende Abhilfe, Unity durch den Befehl unity --replace neu zu starten.

  • In einigen Fällen funktionieren die Tastenkombinationen Super+1…9 nicht (768076) - als vorübergehende Abhilfe können Sie ein Terminal mit der Tastenkombination Strg+Alt+T starten.

  • Das Armaturenbrett-Fenster könnte unterhalb eines Fensters, dass sich im Vollbildmodus befindet, falsch dargestellt werden. (763680)

  • Manchmal erscheinen die Symbole von Anwendungen, die dazu berechtigt sind, das veraltete Protokoll für den Benachrichtigungsbereich zu nutzen, unterhalb des Panels. (753369)

  • Die GNOME-Sitzung »stracciatella« verwendet die neuen schmalen Bildlaufleisten anstelle der Standard-GNOME-Bildlaufleisten. (766660)

  • Als Vorgabe werden nun die neuen Ayatana-Bildlaufleisten verwendet. Bestimmte Anwendungen sind jedoch davon ausgeschlossen. Welche Anwendungen betroffen sind, erfahren Sie unter: https://wiki.ubuntu.com/Ayatana/ScrollBars#Blacklist

Die allgemeine Hardware-Konfiguration, die für den Betrieb von Unity empfohlen wird, ist hier nachzulesen: https://wiki.ubuntu.com/DesktopExperienceTeam/UnityHardwareRequirements

Trackpads, Touchscreens, Mäuse und Tastaturen

  • Der Treiber »…-synaptics« wurde mit einem neuen Beschleunigungsmechanismus ausgestattet. Nutzer von Trackpads könnten aufgrund dessen einen erheblichen Unterschied – eine Abnahme (oder Zunahme) – bei der Beschleunigung des Mauszeigers feststellen. Die Konfigurationsoptionen für dieses Verhalten werden derzeit untersucht.
  • Der Treiber »…-evdev« unterstützt keine Emulation der mittleren Maustaste mehr. Heutzutage sind Mäuse mit zwei Tasten, welche diese Funktion benötigen, ziemlich selten geworden. Der Emulationsmodus verursacht Verzögerungen bei der Bewegung des Mauszeigers in den Fällen, wo die Emulation gar nicht benötigt wird, deswegen verbessert diese Änderung die Reaktionsfreudigkeit des Mauszeigers bei allen Benutzern. Sollten Sie eine Maus mit zwei Tasten besitzen, welche die Emulation benötigt, folgen Sie bitte den Anweisungen »Einen Quirk für 2-Tasten-Mäuse erstellen«. (710762)

  • Trackpads erzeugen nun kinetisches Bildrollen. Wenn Sie durch einen Fingerstrich das Bildrollen auslösen und während der Erzeugung von kinetischen Bildroll-Ereignissen eine Taste auf der Tastatur drücken, könnten sich Anwendungen auf unvorhergesehene Weise verhalten. (728643)

  • Der Treiber »…-evtouch« steht nicht mehr zur Verfügung, da er seitens Upstream nicht mehr unterstützt wird. Anwender werden dazu ermutigt, zum Standard-Treiber »…-evdev« zu wechseln. Bitte melden Sie Fehler bzgl. des Treibers »…-evdev«, sollten Funktionen nicht richtig laufen oder fehlen.

Linux-Kernel

  • Das Netbook Toshiba NB305 bleibt nach dem in Bereitschaft Versetzen 5 Minuten lang hängen. Vorübergehende Abhilfe: Geben Sie beim Starten die Kernel-Parameter »nohz=off highres=off« an. (508516)

  • Die ThinkPad BIOS/EC-Modelle haben möglicherweise eine veraltete Firmware. (745363)

  • Bei bestimmter Hardware kann das Aktivieren der Energiesparfunktion für die SATA-Schnittstelle Festplattenfehler und Datenverlust verursachen. (539467)

  • Auf amd64+mac-Systemen wird der physikalische Hauptbildschirm (iMac-display) vom Betriebssystem-Treiber radeon als Ausgabe eDP-0 unter dem Namen »Farb-LCD« erkannt und verbunden, jedoch bleibt die Hintergrundbeleuchtung aus. (542660)

  • Die X-Arbeitsumgebung könnte flackern und per dmesg diese Nachricht ausgegeben werden: »[drm:drm_edid_block_valid] *ERROR* EDID checksum is invalid«. In unregelmäßigen Abständen könnte der Bildschirm im Anschluss an solch ein Flackern dunkel werden. Dies kann vorübergehend umgangen werden, indem der Befehl sudo get-edid ausgeführt wird. (712075)

  • Bei der Installation von Sun Java könnte die Instanz auf t1.micro-Servern (32-Bit) hängen bleiben. (634487)

  • Während dem Neustarten von der Live-CD aus könnte der Bildschirm voller Fehlermeldungen der Art »[drm:radeon_ttm_backend_bind] *ERROR* failed to bind 1772 pages« sein. (656486)

  • Das Notebook Samsung N150 bleibt endlos hängen, nach dem in Bereitschaft Versetzen. Vorübergehende Abhilfe: Geben Sie beim Starten den Kernel-Parameter »intel_idle.max_cstate=3« an. (640100)

  • Um 10-30% erhöhter Stromverbrauch. (760131)

Ubuntu Software-Center

  • Wenn die Funktion »Legitimation des Rechners aufheben …« verwendet wird, werden zwar die Pakete entfernt, jedoch die Einträge in der Datei sources.list nicht deaktiviert. (723911)

Ubuntu Server

  • Anwender werden bei der Systemaktualisierung des Servers dazu aufgefordert, eine nicht bearbeitete GRUB-Konfigurationsdatei zu aktualisieren. (759545)

  • Cryptsetup-Passwort-Eingabeaufforderung währen dem Starten: Jedes eingegebene Zeichen verursacht eine erneute Ausgabe der Passwort-Eingabeaufforderung. (566818)

  • Wenn Sie Apache mit einem verschlüsselten SSL-Schlüssel eingerichtet haben, wird das System jetzt beim Starten auf der Konsole zur Eingabe des Passworts auffordern. Dieses Verhalten unterscheidet sich von dem vorherigen, bei dem Apache in so einem Fall gar nicht gestartet wurde. (582963)

  • PowerNap nimmt die Anweisung zum Aufwachen im Modus PowerSave nicht entgegen, nachdem powernap-now ausgeführt wurde. (768598)

Ubuntu Server für UEC und EC2

  • Die Installation von Java innerhalb einer t1.micro-Instanz (32-Bit) wird hängen bleiben. Eine vorübergehende Abhilfe ist die Installation von Java innerhalb einer t1.small-Instanz und die Instanz danach zu vergrößern (Details dazu finden Sie unter comment #13). (634487)

  • Bei der Systemaktualisierung in einem EC2/UEC-Abbild werden Benutzer dazu aufgefordert, Änderungen per sudo durchzuführen. (768625)

Ubuntu auf ARM

  • Aufgrund eines Fehlers im OMAP4-Grafiktreiber kann es vorkommen, dass die Anzeige die Synchronisation verliert, was zu einem schwarzen Bild führt. Um aus diesem Zustand wieder heraus zu kommen, ist es hilfreich, die TTYs zu wechseln (Strg+Alt+F1 und zurück zu X mittels Strg+Alt+F7). (746133)

  • Unter OMAP4-PandaBoard funktioniert die Ton-Initialisierung nicht richtig, da eine »Race Condition« zwischen den udev-Regeln und den Upstart-Aufträgen besteht. Vorübergehende Abhilfe schafft das Ausführen von alsaucm set _verb HiFi und sudo alsactl store in einem Terminal. Derzeit wird ein aktualisiertes Paket alsa-utils vorbereitet, das dieses Problem automatisch beheben wird. (746023)

  • OMAP3-Prozessoren laufen als Vorgabe nicht mit der vollen Geschwindigkeit. Während wir dabei sind, die erforderlichen mpurate-Befehlszeilenparameter in unseren Abbildern festzulegen, sind die Werte für die verschiedenen OMAP3-Prozessoren nicht immer korrekt. Als vorübergehende Abhilfe können Sie »cmdline« in der Datei /boot/boot.script bearbeiten und den Befehl sudo flash-kernel ausführen – die Änderungen werden angewendet, sobald das System neu gestartet wird. (771537)

  • Im Moment sind die LibreOffice-Datenbank-Pakete auf ARM-Systemen nicht installierbar, da die Unterstützung der entsprechenden Architektur in den Paket-Metadaten fehlt. Es werden derzeit die reparierten Pakete für die Paketquelle »natty-updates« vorbereitet. (770627)

  • Die GCC-Compiler-Vorgaben haben sich kurz vor der Veröffentlichung der Version für die ARM-Architektur geändert – eine Option, die möglicherweise Probleme mit einigen Binärdateien verursacht hätte, ist weggefallen; Pakete, die lokal erneut mittels build erstellt wurden, ohne dass die Option shrink-wrap festgelegt wurde. Binärdateien in dem Archiv, welche vor der Freigabe der Version nicht getestet wurden, könnten aufgrund jener Option diese Probleme aufweisen. (736081)

  • Das Ausführen des Befehls update-initramfs -c auf ARM-Plattformen verursacht keine Aktualisierung des Boot-Loaders. (701698)

Kubuntu

  • Während einer Installation von Kubuntu mittels Wubi wird bei der zweiten Installationsphase, nach dem Neustarten des Systems, kein Installationsfortschritt mehr angezeigt. Die Installation wird dennoch vollständig abgeschlossen und das Kubuntu-System neu gestartet werden. (758614)

  • Wenn von der Kubuntu-Live-CD aus in einer anderen Sprache als Englisch das System neu gestartet wird, könnten Fehler auf dem Bildschirm angezeigt werden, bevor die Arbeitsumgebung startet. (656486)

  • Nachdem eine Installation mit automatischer Größenänderung durchgeführt wurde, erscheint das bestehende Kubuntu-System zwei mal im Startmenü von GRUB. (759459)

  • Nachdem eine neuer Benutzer über die Kubuntu-Systemeinstellungen angelegt wurde, wird dieser beim ersten Anmelden zur Änderung seines Passworts aufgefordert. Es besteht jedoch ein Problem, das verursacht, dass kein neues Passwort eingegeben werden kann. Um diesem Problem vorzubeugen, muss der X-Server neu gestartet werden, bevor der Benutzer versucht, sich anzumelden. Klicken Sie bach dem Abmelden auf den roten Abmelden-Knopf auf dem KDM-Anmeldebildschirm und dann auf »X-Server neu starten«. Der neue Benutzer sollte in der Lage sein, sich normal anzumelden, sobald der KDM-Anmeldebildschirm wieder erscheint. (641712)

  • Es könnte eine Kernel-Panic ausgelöst werden, wenn versucht wird, mit dem Installationsprogramm im Live-System über eine bestehende Btrfs-Partition drüber zu installieren. (759503)

  • Nach dem in Bereitschaft Versetzen endet »kded4« im Zustand »defunct«. (515138)

Xubuntu

  • Es gibt einen Fehler in der Erweiterung »session-menu« in Xfce4. Um innerhalb von VirtualBox neu zu starten oder die Maschine auszuschalten, müssen Sie sich abmelden und danach von GDM aus die Maschine neu starten oder ausschalten. (711571)

  • Bei der Systemaktualisierung von Xubuntu 10.10 auf 11.04 …
    • verhindert in Xubuntu die Aktualisierungsverwaltung die Systemaktualisierung von 10.10 aus, jedoch kann als vorübergehende Abhilfe der Befehl sudo do-release-upgrade ausgeführt werden. (756763)

    • fehlt das Symbol der Netzwerkverwaltung im Benachrichtigungsbereich, nachdem die Systemaktualisierung auf Xubuntu 11.04 durchgeführt wurde. (759608)

Edubuntu

  • Es existiert kein amd64+mac-Abbild für Edubuntu. Nutzer von Apple-Hardware sollten stattdessen die 32-Bit-Version von Edubuntu verwenden.
  • Aufgrund eines Fehlers im Installationsprogramm beträgt der minimal erforderliche, freie Festplattenspeicher für Edubuntu 14,1 GB anstatt ca. 6-7 GB. (771401)

  • Wenn Edubuntu 11.04 mit LTSP verwendet wird, ist die Vorgabe-Sitzung stets Unity, selbst wenn dies während der Installation nicht ausgewählt wurde. (770323)

  • Die benutzerdefinierten Edubuntu-Installationsschritte (Unity/LTSP- sowie Paketauswahl) sind nicht übersetzt. (771268)

  • Die vorgegebene Edubuntu-LTSP-Umgebung (inklusive LTSP-Live) verwendet nicht die Standard-Spracheinstellung des Systems. Als vorübergehende Abhilfe kann nach der Installation der Parameter »LANGUAGE« für die gewünschte »locale« in der Datei /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/lts.conf festgelegt werden. (771270)

Ubuntu Studio

  • Es wurden keine Probleme gemeldet.

Mythbuntu

  • Es wurden keine Probleme gemeldet.

Anderes

Wenn Sie bei der Gestaltung von Ubuntu mithelfen möchten, werfen Sie einen Blick auf die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Sie sich beteiligen können, unter der Adresse: http://www.ubuntu.com/community/participate

Ihre Kommentare, gemeldeten Fehler, Patches und Vorschläge helfen uns wirklich, diese und zukünftige Ubuntu-Versionen zu verbessern. Sie können diesbzgl. Anleitungen unter dieser Adresse finden: https://help.ubuntu.com/community/ReportingBugs


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